Partizipation ist die Grundhaltung unserer pädagogischen Arbeit. Sie meint die Mitbestimmung der Kinder im KiTa-Alltag.

Zu diesem Zweck haben wir als Team für das gesamte Haus eine sog. eigene Verfassung aufgestellt. Darin sind die Rechte unserer Kinder in verschiedensten Bereichen des KiTa-Alltages festgelegt. Die Arbeit im Sinn der Partizipation setzt ein gemeinsames Miteinander von Kindern und Erziehern auf Augenhöhe voraus. Diese Wertschätzung bildet die Basis dafür eigenständige Denkprozesse in Gang zu setzen, ein Gespür für die eigenen Bedürfnisse und die persönliche Meinung zu entwickeln sowie das Selbstvertrauen Gegebenheiten kritisch und damit konstruktiv zu hinterfragen.

 

 

 Den Kindern eine Stimme geben

In unserer Kita spielt Partizipation bzw. die Ausübung des Mitbestimmungsrechtes, das in der UN-Kinderrechtskonvention verankert ist, eine große Rolle.
Neben den Kinderkonferenzen, die jeweils zu verschiedenen Themen in den Gruppen oder mit allen Kindern abgehalten werden, wird jährlich der Kinderrat gewählt. Dazu wird in einer anonymen Wahl aus jeder Kindergartengruppe je Altersklasse ein Kind, das sich im Vorfeld aufstellen lassen hat, gewählt. In den Krippengruppen wird jeweils eines der älteren Kinder gewählt. Bei den im ganzen Kita-Jahr stattfindenden Kinderratssitzungen darf der Kinderrat nicht nur über die Gestaltung verschiedener Feste, sondern auch über Neuanschaffungen und Spielecken entscheiden und im Anschluss in den Gruppen ihre Entscheidung vorstellen.
Die pädagogischen Ziele, die das Kita-Team damit befolgen sind sehr vielseitig und reichen von der Stärkung des Selbstvertrauens und –bewusstseins bis hin zur Förderung der Konfliktfähigkeit und Meinungsfindung, die auch die Kompromissbildung beinhaltet. Außerdem werden die Kinder so spielerisch in eine demokratische Gesellschaft eingeführt.

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Unsere Hauskonzeption

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